Die Gelegenheit ergreifen
Ganzheitliches und nachhaltiges Konzept
Wie sieht ein altersgerechter Umbau aus?
Ob Außenanlagen, Hauseingang oder in der Wohnung selbst: In jedem Bereich können Schwellen oder die Erreichbarkeit von Griffen und Schaltern zum Hindernis werden. Prüfen Sie selbst, welche Bereiche in Ihrer Wohnung auch sitzend oder in einem geschwächten körperlichen Zustand gut zu erreichen und zu bedienen sind.
So sollten Schalter, Tür- und Fenstergriffe ohne großen Kraftaufwand zu betätigen und nicht höher als 1,05 m angebracht sein. Ist dies bei Fenstern mit Brüstungen nicht möglich, ist
gegebenenfalls eine automatische Öffnungs- und Schließfunktion erforderlich.
Die Bewegungsflächen in Flur, Küche oder Bad sollten groß genug, die Durchgangsbreiten der Türen breit genug sein. Badezimmer- und WC-Türen sollten nach außen aufgehen und von außen entriegelbar
sein.
Auch Treppenanlagen lassen sich optimieren. Hier sind beidseitige Handlaufe oftmals eine große Hilfe. Die Gefahr des Stolperns verringern Sie mit einer kontrastierenden Stufenmarkierung, einer
ausreichenden Stufenausleuchtung sowie einem rutschhemmenden Treppenbelag. Auch über den Einbau von Rampen oder einem Aufzug kann in diesem Zuge nachgedacht werden.
Der Bund fördert derzeit mit dem KfW-Programm „Wohnraum Modernisieren - Altersgerecht Umbauen" das altersgerechte Umbauen.
