Die Gelegenheit ergreifen
Ganzheitliches und nachhaltiges Konzept
Was sollten Sie auf jedem Fall prüfen?
Im Vorfeld jeder Dämmmaßnahme sollten Sie die entsprechenden Wände und Decken auf Feuchtigkeit überprüfen lassen. So sind viele Kellerwände feucht, da eine Abdichtung gegen das Erdreich fehlt. Ist nur eine kleine, lokal begrenzte Stelle der Kellerwand betroffen, kann auch ein beschädigtes Regenfallrohr der Auslöser sein. In jedem Fall muss die Ursache der Feuchtigkeit geklärt und beseitigt werden. Erst dann ist eine Dämmung der Flächen möglich und sinnvoll.
Lassen Sie rostende Stahlträger an der Kellerdecke auf Ihre Tragfähigkeit überprüfen. Oft genügt es, den Rost zu entfernen und die Stahlträger
wieder mit einer Schutzschicht zu versehen.
Haben Sie an Decken oder Wänden Schimmelprobleme, sollten Sie die Ursachen klären und die Sporen fachmännisch beseitigen lassen. Der Schimmel
wird oft durch bauliche Mängel wie fehlende Dämmung oder Wassereintritt durch beschädigte Regenrinnen verursacht. Aber auch falsch platzierte Möbel, beispielsweise Schränke an ungedämmten
Außenwänden, können das Schimmelwachstum fördern.
Entwickeln Sie gemeinsam mit Ihrem Energieberater oder Planer auch ein Lüftungskonzept. Nur über eine ausreichende Lüftung kann die Feuchtigkeit
entweichen, die durch Atmung, Kochen und Baden täglich in die Raumluft gelangt. Sie haben die Wahl zwischen manuellem und automatischem Lüften. Manuelles Lüften bedeutet mehrmals tägliches
Stoßlüften, jeweils rund fünf Minuten im Winter und etwas länger in den Übergangszeiten. Beim automatischen Lüften ubernimmt dies eine Lüftungsanlage. So atmen Sie auch nachts frische Luft ohne
Außenluftschadstoffe und störenden Außenlärm. Handelt es sich um eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, sparen Sie zusätzlich noch viel Energie.
